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Richtige Einstellung für den Kaffeevollautomaten

Mit einem Kaffeevollautomaten könnt ihr euren persönlichen Kaffeegenuss zu einem besonderen Moment gestalten. Damit euer Kaffee auch ein voller Geschmackserfolg wird, sind allerdings die richtigen Einstellungen der Maschine notwendig. Der Geschmack des Kaffees hängt nämlich von einigen Faktoren ab:

- Mahlgrad der Bohnen

- Mischverhältnis von Wasser zu Kaffeepulver

- Brühtemperatur

 

Zu allererst schauen wir uns also den Mahlgrad der Bohnen an: Die Intensität eures Kaffees hängt in erster Linie nämlich davon ab, wie fein oder grob die Bohnen in eurem Kaffeevollautomaten gemahlen werden. Damit ihr euren perfekten Mahlgrad findet, testet ihr am Besten die verschiedenen Einstellungen eurer Maschine durch. Die meisten Kaffeevollautomaten bieten drei bis sieben verschiedene Mahlgrade an, sodass ihr euch hier geschmacklich austoben könnt. Tipp: Trinkt den Kaffee bei den Tests immer schwarz, denn nur so könnt ihr die tatsächlichen Intensitätsunterschiede auch feststellen!

 

Abhängigkeit des Mahlgrads mit der Brühzeit

Der Mahlgrad der Bohnen beeinflusst die Brühzeit des Kaffees. Die Gesamtoberfläche des Kaffeepulvers ist bei fein gemahlenem Kaffee größer als bei grob gemahlenem: Dadurch werden die enthaltenen Substanzen in fein gemahlenem Kaffee schneller extrahiert und die Brühzeit wird kürzer. Ein Beispiel für fein gemahlenen Kaffee ist der Espresso. Er schmeckt besonders intensiv, die Brühzeit ist kurz, die enthaltenen Substanzen werden schnell extrahiert.

Der „gewöhnliche“ Filterkaffee hingegen ist in der Regel mittelstark gemahlen.

Wenn ihr den Kaffee zu fein mahlt, werdet ihr das im Geschmack bemerken: Der Kaffee schmeckt deutlich bitterer, da mehr Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe und auch Gerbsäuren extrahiert werden. Die Crema zeigt sich in diesem Fall sehr dunkel (z.B. bei Espresso). Andersherum verhält es sich bei zu grob gemahlenem Kaffee: Hier kann der Geschmack schnell „wässrig“ werden, der Kaffee hat hinterher eine sehr helle und dünne oder sogar gar keine Crema.

 

Das optimale Mischverhältnis von Wasser zu Kaffeepulver

Ein ganz wichtiger Punkt in der Geschmacksbeeinflussung des Kaffes ist das Mischverhältnis von Wasser zu Kaffeepulver. Den perfekten Kaffee erhaltet ihr, wenn das optimale Mengenverhältnis erreicht wird. Wird zu viel Wasser zu einer bestimmten Menge Kaffeepulver gegeben, werden zu viele Bitterstoffe aus dem gemahlenen Kaffee geschwemmt und er wird dünn und bitter. Die Speciality Coffee Association of Europe (SCAE) empiehlt ein Mischverhältnis von 60:1, also 60g Kaffee auf 1l Wasser. Umgerechnet auf eine Kaffeetasse mit 200ml wären das 12g Kaffeepulver. Allerdings müsst ihr auch hier euer individuelles Mischverhältnis selbst finden, denn dieses hängt von eurem persönlichen Geschmack ab.

 

Die richtige Brühtemperatur

Kommen wir nun zur Brühtemperatur: Die meisten Kaffeevollautomaten haben eine automatische Temperaturregulierung. Damit regeln sie die Temperatur abhängig vom ausgewählten Getränk ohne besonderes Zutun. Für den Anwender ist das sehr praktisch, da jede Kaffeespezialität eine andere optimale Brühtemperatur besitzt und man daher nicht jedes Mal die Einstellungen manuell verändern muss. Der „normale“ Kaffee hat z.B. sein Temperaturoptimum bei 86° bis 96°C. Heißer eingestellt werden muss hingegen z.B. der Espresso mit einem Temperaturoptimum von 92° bis 96°C, um sein volles Aroma zu entfalten.

Einige Kaffeevollautomaten erlauben auch eine manuelle Einstellung der Brühtemperatur. Standardmäßig ist sie auf 85°C voreingestellt, es kann jedoch sinnvoll sein, sie den eigenen Bedürfnissen anzupassen. So kann darüber auch der Geschmack beeinflusst werden, wenn der Kaffee z.B. zu säuerlich schmeckt oder sogar geschmacksarm ist. Hier gilt folgende grobe Beeinflussungsregel:

Eine zu hohe Brühtemperatur macht den Kaffee bitter, eine zu niedrige Brühtemperatur macht ihn geschmacksarm oder säuerlich.

Eine Abhängigkeit herrscht hier allerdings auch zwischen der Temperatur und der Bohnenauswahl: Arabica-Bohnen vertragen eine höhere Brühtemperatur als Robusta-Bohnen, die besser für etwas niedrigere Brühtemperaturen geeignet sind.

 

  

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